Review: Eisfabrik – „Achzehnhundertunderfroren“

Schon vor dem 25.11.2016 wird es bitterkalt und wir werden dicke Jacken brauchen. Wir sind dann aber auf jeden Fall schon mal warm genug angezogen, wenn das dritte Studioalbum von EISFABRIK veröffentlicht wird. Es trägt den Namen „Achtzehnhundertunderfroren“.

Bereits vor 200 Jahren kam den Electro-Pop-Pionieren von der EISFABRIK die Idee zu ihrem aktuellen Album. Dieses Kunstwerk wurde bereits im Jahr 1816, dem „Jahr ohne Sommer“, konzipiert und trägt nicht zuletzt deshalb den Namen „Achtzehnhundertunderfroren“. Im nordamerikanischen Raum wurde das Album bereits „Eighteen hundred and frozen to death“ genannt, kam aber aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen nie in Europa auf den Markt. Trotz der allgemeinen Großwetterlage ist es Eisfabrik-Forschern nun aber doch gelungen, Musiker und Masterbänder aufzutauen. Selbst eine Tournee wurde zusammengestellt, um von Eisplaneten und kalten Wintern zu berichten.

Bandgeschichte

Quelle: Promo-Kit

Die Drei zusammen –  Dr. Schnee (Vocals), Dr. Frost (Keyboard) und °Celsius (Keyboard) – sie erzählen uns mit ihrer Musik weiter frostige Geschichten und können stolz auf ihre stetig wachsende Fangemeinde blicken. Inspiriert durch das größte Industriezentrum Alaskas in Anchorage erhielt das Projekt und das künstlerische Gesamtkonzept seinen Namen: EISFABRIK

Quelle: Promo-Kit

Sie kennen sich schon seit Jahren und waren alle drei mit ihren Bands an Punkten angekommen, an denen für jeden etwas Neues her musste. Dr. Schnee und Dr. Frost hatten zuerst angefangen etwas auszuprobieren, es funktionierte auch sofort. Sie arbeiteten das Ganze weiter aus und holten Celsius mit ins Boot, mit dem das Projekt dann komplett war. Sie hatten einen super Live-Performer dazu genommen, der auch noch ein guter Organisator ist. Sie sind absolute Garanten für eine ausgewogene Mischung aus modernem Elektro mit typischen Synthie/Futurepop  und ausdrucksstarkem Gesang.

Tracklist

  • The Coldest Summer
  • A Murdered Love
  • Sensations Of Pain
  • Zu Den Sternen
  • Hell Is Made Of Ice
  • Love Planet 69
  • Magical Winter
  • The Survival Of The Strongest Mind
  • It’s Not Goodbye
  • Millennium Find
  • Rainbow Child
  • Die Letzte Seefahrt

Die Jungs waren als Vorgruppe von Project Pitchfork unterwegs und im Frühjahr 2016 gingen die drei Herren, gemeinsam mit den uns wohl bekannten „Düster-Rockern“ von Mono Inc. auf Tour und stellten dabei ausgiebig ihre Songs vor. Zur Freude ihrer Fans gehen die drei Kerle Ende Januar 2017 mit „Achtzehnhundertunderfroren“ auf ihre erste Tour. Sie werden uns mit den neuen Songs das Blut in den Adern gefrieren lassen und von  Eisplaneten und kalten Wintern berichten.

Eisfabrik – Nichtsommertour 

27.01.2017 Leipzig – Moritzbastei

28.01.2017 Berlin – Nuke Club

04.02.2017 Hamburg – Headcrash

10.02.2017 München – Backstage Club

11.02.2017 Frankfurt – Das Bett

17.02.2017 Bochum – Rockpalast

18.02.2017 Hannover – Lux

Fazit:

Im direkten Vergleich zu den anderen Alben, hört man auch bei diesem Album in fast jedem Song, dieses ganz individuelle Klangbild, diesen stets unverkennbaren und einzigartigen Stil, der sie zu etwas Besonderem macht. Das liegt auch nicht zu knapp, an dem in vielen Facetten und am eindeutig zu erkennenden Gesang. Dieses Album ist absolut hör- und tanzbarer Synthie/Futurepop und mit diesem Album bahnen sich die Eisfabrikanten weiter ihren Weg aus der Eiszeit.

http://www.Eismusik.de
https://www.facebook.com/eisfabrikofficial

http://www.NoCut.de

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