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EP-Review „enLIVE ep“ von SINDUSTRY

Quelle: sindustrymusic.de

Wir schreiben das Jahr 2010, ein Konzert in Frankfurt am Main: Drummer Karl Theo Eifert und Gitarrist Jörg Döring treffen aufeinander und beschließen, eine Band zu gründen. Dazu stößt Bassist Martin Hofmann, der beide Musiker in ihren bisherigen Projekten bisher begleitete. Zweiter Gitarrist wird Florian Lübbers.
2013 bekommt SINDUSTRY mit Andreas Rützel nun auch eine Stimme und die Recordings für die erste Demo konnten beginnen.
Im Jahre fünf nach SINDUSTRY-Gründung nahm die Band die Produktion ihres Debuts „ENLIVE EP“ in Angriff, welches sie am 07.03.2016 veröffentlichten.

Dass die Band sich nicht auf ihren jungen Lorbeeren ausruht unterstreicht auch die Tatsache, dass SINDUSTRY am 04. Februar 2017 ein eigenes Metal-Festival abhalten werden. Vier namhafte Bands werden an diesem Tag „Das Bett“ zu Frankfurt rocken.

Nun aber ein Blick auf die „ENLIVE EP“

LIES

Die Band nimmt sich gleich erst einmal eine knappe Minute, um mit knallharten Riffs und ordentlich Drums darauf einzustimmen, dass es nun gleich laut wird. Der Gesang braucht sich wahrlich nicht verstecken, auch wenn in LIES die instrumentalen Anteile überwiegen.

WHAT I USED TO BE

Schon richtig von LIES angeheizt, darf jetzt verschnauft werden. Dieser Track beginnt um einiges ruhiger. Dies genügt dem Sänger zum Vorteil, der nun das Beherrschen seiner Stimme und klarer Aussprache gut unter Beweis stellen kann. Die Drums erscheinen ein Stück weit unberechenbar und willkürlich, was allerdings das Hören von WHAT I USED TO BE schön kurzweilig gestaltet, denn irgendwie klingt der Song nie gleich.

INSIDE OF ME

Düsteres, trauriges Cello, leise einsetzende Streicher, kommt da jetzt etwa eine Metal-Ballade? Nun, nicht ganz Ballade, aber doch recht ruhig. In den gut sechs Minuten gewährt die Band den Gitarren viel Zeit ohne Gesang für Gitarren und Drums. Das lockert den Song schön auf und läßt ihn nicht überladen erscheinen.

LAST MAN STANDING

Das längste Lied auf der ENLIVE EP nimmt sich auch wieder viel Zeit für ein Intro. Auch hier wieder wechselnde Tempi, längere gesanglose Episoden, dominante Instrumente und immer wieder beeindruckende Gitarrensoli.

DRIVING RAGE

Jetzt drückt SINDUSTRY noch einmal auf´s Tempo,

Fazit

Mit ENLIVE EP sagen die Hessen sehr eindrucksvoll „Hallo“ und beweisen, was sie musikalisch so drauf haben. Charakteristisch, zumindest auf der mir vorliegenden EP, scheinen die langen Intros der einzelnen Lieder. Im Schnitt nimmt sich die Band in jedem Song erst einmal gute 45 Sekunden Zeit, den Hörer auf handwerklich feinste Metal-Musik einzustimmen. Ich habe an der Musik überhaupt nichts zu meckern, hoffe aber, dass die nächste Veröffentlichung nicht wieder fünf Jahre dauert. Das halte ich nämlich nicht aus ;-)

Großartige Musik einer Band, die für mein Dafürhalten schon längst auf große Bühnen gehört. Jetzt drücke ich erstmal die Daumen für das eigene Festival.

Jörg Döring (Guitar)
Karl Eifert (Drums)
Martin Hofmann (Bass)
Florian Lübbers (Guitar)
Andreas Rützel (Vocals)

Nächste Termine

13.01.2017 Junity – Friedberg
21.01.2017 Jamclub – Koblenz
04.02.2017 Das Bett – Frankfurt (Festival !!!)
25.02.2017 Jukuz – Hanau

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