Schiller-Sommerluft live in der Berliner Waldbühne

 

Konzert am 11.September…..

Die Karten hatte mal wieder, wie schon so oft, meine liebe Kerstin (heimlich) besorgt. Wir checkten schon tagelang die Wetterberichte, da es ja ein Open Air Konzert war und die Wetterprognosen eher schlecht ausgesehen haben.Wir rüsteten uns für eventuelle Regenschauer aus und starteten die Reise in die Berliner Waldbühne. Genau eine S-Bahnstation vor Ziel, begann es mörderisch zu regnen….na toll, fängt ja gut an dachten wir uns. (hatte dieses nasse Vergnügen damals bei Fleetwood Mac in den 90er Jahren).Am Zielbahnhof hörte es plötzlich auf, dazu war es noch schwül, das wir sogar die Jacken ausziehen mussten.Der Einlass an den vielen Eingängen war sehr gut organisiert mit wenig Wartezeiten.Kaum drinnen, wurden sofort alte Erinnerungen wach (Saga , Marillion , Queen , Foreigner , Jean-Michel Jarre, Phil Collins , Fleetwood Mac um einige zu nennen, und zuletzt Peter Gabriel). Die Sitzplätze waren ja vorgegeben, sodass das Gerangel um gute Plätze entfiel.

Das waren auch gleichzeitig unsere Sitzplätze, etwas
weit oben, aber niemand vor uns. Wir konnten auch
zwischendurch mal aufstehen um unsere Beine zu strecken, ohne das hinter uns Jemand die Sicht versperrt wurde und wir zum Hinsetzen lautstark aufgefordert worden wären. Auffallend kam eine Besucherin älteren Alters im kurzen Rock, sehr hohen Absätze an uns vorbei und musste den langen Treppenabgang ohne Geländer hinunter. Beim Kontrollieren der Eintrittskarte wurde erstmal die 7,50 Euro teure Weissweinschorle auf die Erde gefeuert,um anschliessend völlig genervt die steile Treppe auf ihren *hohen Krücken* zu ihrem Sitzplatz runterzustöckeln…..hehehe. Dabei hatte sie aber noch nicht den hungrigen Mückenschwarm (sie im kurzem Rock) bei diesem schwülen Wetter bemerkt. Heisst ja auch Waldbühne und liegt deshalb im Wald und da lauert auch schon einmal blutsaugendes Getier.Das nur mal zur Belustigung nebenbei.Jetzt aber wieder zum Konzert und zur Musik…….

Das Konzert war in 3 unterschiedlichen Sets eingeteilt:

-Erstes Set   : SCHILLER pur – Eine Reise durch schillerne Klangwelten
-Zweites Set : Hypnotische Live-Session mit  Thorsten Quaeschning (Tangerine Dream)
-Drittes Set   : „Der Klang der Stadt“ Das Finale

Musiker:
Gary Wallis – Drums
Robin Tadic – Loops + Electronics
Alex Grube – Bass
Guenther Haas – Guitar + Bass
Christopher v. Deylen – Synthesizer + Piano + Sequenzer
Special Guest: Thorsten Quaeschning (Tangerine Dream , Picture Palace Music)
Dazu noch 2 Musiker von Tom Jones, der am nächsten Tag in der Waldbühne spielen wird.

Laserfabrik Köln war für die eindrucksvolle Beleuchtung und der Lasershow verantwortlich.
Hier mal ein paar Bilder von der Lasershow:

Was ich noch sagen will……

Soundtechnisch war es eben die gewohnte Schiller-Qualität, war Open Air nicht ganz so druckvoll wie
bei Indoor-Konzerten,aber sonst brilliant wie immer. Ein paar kleine technische Scharmützel gab es
auch, aber die überspielte Christopher gekonnt mit einigen lustigen Kommentaren , wo ich gleich zum nächsten , einmaligen Punkt komme: Die ungewohnte Redseligkeit von Christopher v. Deylen.
Eigentlich war er für mich immer ein schlechter Redner, Moderator ect.,aber diesmal war es komplett anders. Er erzählte fast bei jeden 2. Song eine dazugehörige Geschichte, was für mich echt viel Charme hatte und das ganze Konzert nochmal toppte, zudem war es auch ein 20.jähriges Jubiläum.
Zum Schluss sagte er, das dieses Konzert ein absolutes Unikat darstellte, das es nirgendwo wieder geben werde, auch keine BluRay,DVD ect..ausserdem war es das längste Schillerkonzert ever (über 3 Std.)

Gut und weniger gut…..

Was mir an dieser ganzen Geschichte fehlte, war ein Gesang  ( er hat sonst immer so fantastische Sängerinnen und Sänger bei seinen Gigs wie : Tricia Mcteague , Jette v. Roth , Mia Bergström , Kim Sanders , Midge Ure , Thomas D. , Peter Heppner).
Sehr gut gefallen haben mir die E-Gitarrensolis bei einigen Songs. Diesmal war auch nur 1 Drummer zu werke, was den Sound aber keinen Abbruch getan hat. ( sonst immer mit 2 Schlagzeuger , akustisch und elektronisch). Alles in Allem ein geiler Konzertabend, mit wundervoller Lightshow, tollen Musikern.
Vormerken sollte man sich 2 Termine im nächsten Jahr, da spielt er auch wieder in Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

Danke für diesen tollen Abend !

Frank
RSD Radio Berlin

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