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Review: THUNDER ON THE FIELDS von DEMON HEAD Posted in: Reviews

Das Album „THUNDER OF THE FIELDS“ von „DEMON HEAD“ wird am 7. April 2017 veröffentlicht. Entstanden ist das Album der Dänen – die aus Kopenhagen kommen – in dem sich die Bandmitglieder  im Winter 2016, längere Zeit in eine kleine Hütte eingeschlossen hatten, um an ihrem zweiten Album zu arbeiten. Es hat sich bereits beim Vorgänger-Album erwiesen und ist nicht das erste Mal, dass diese gemeinsame Arbeit in der Wildnis, von Anfang bis Ende echte Früchte trägt.

Während der unheimliche Sound des Debüt-Albums „RIDE THE WILDERNESS“ erhalten bleibt, erreicht die Musik die nächsten logische Stufe: es wird dunkler, enger und vielfältiger. „DEMON HEAD“ geht es nicht darum „trendy“ zu sein oder zu imitieren. Es geht um die brennende Liebe und Leidenschaft zur Musik. Während ein Teil davon eine Hommage an die „heavy“ Musik ist, haben die Songs ihren eigenen Klang. Die ganze Haltung zeigt ihre Originalität und die Dringlichkeit als Vorwand.

Die Band spielte seit Anfang an unermüdlich auf der Straße, abseits der ausgetretenen Pfade, sie spielen laut und auf vielen wilden Konzerten, mit vielen Bands aus verschiedenen Genres und Szenen. Fremde Einflüsse auf „THUNDER ON THE FIELDS“ sind nur sehr schwer zu erkennen; Beim Zuhören erlebt man, dass nichts so unheil-geprägt klingt wie man das erwartet, nein man vernimmt eine seltsame Vertrautheit von eindringlichen Melodien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen.

Bus

Bandgeschichte

Lange Winter und kurze sonnige Augenblicke haben „DEMON HEAD“  2012 in Kopenhagen zum Leben erweckt. Es wurde schnell klar, dass das was die fünf Dämonenbrüder geweckt hatte, nicht wieder begraben werden konnte. Der Klang alter Verstärker, Bandaufnahmen und rohe Power zeigt die Inspirationen von den ersten wirklichen „Heavy“ Bands, Blues und düsterer Musik in all ihren Formen und Facetten. Die düstere Art und unheilgetönter, schweren Rock prägten die  Live-Auftritte Ende 2013 und seit dem scheint „DEMON HEAD“ nicht mehr zu stoppen zu sein. Ihre Live-Shows sind berüchtigt für ihre Intensität und diese laute, dunkle Rauheit. Die ersten Veröffentlichungen stehen 2014 schon kurz nach der ersten Skandinavien-Tour  von „DEMON HEAD“ mit den Hexen von Körp, in Form eines Vier-Track-Demos und einer Zwei-Track-Single an, die neben „WINTERLAND“ auch die Bandhymne “ DEMON HEAD “ enthält.

In den ersten Frühlingstagen im Jahr 2014, reiste „DEMON HEAD“ zu einem kleinen Haus auf dem Land,  in der Nähe der berüchtigten Heather Hills und komponierte acht Songs für ihr Debütalbum „RIDE THE WILDERNESS“. Das Album wurde ein Jahr später veröffentlicht und die erste Pressung verkaufte sich in  nur wenigen Monaten. Die Begeisterung für das Album wurde für sein ausgefallenes Songwriting und diese gewisse finstere Eingängigkeit gelobt. Mittlerweile waren sie auf drei wilden Tourneen in Europa unterwegs und unzählige Male ist „DEMON HEAD“ live aufgetreten, um die Barrieren nieder zu reißen. Die Debüt-LP folgte nur ein Jahr später und kam auch noch  rechtzeitig zu ihrem Auftritt bei den „Heavy Days“ beim Doom Town Festival an.  Es zählte nichts, außer der Musik auf den Festivals,  an der freien Luft. Sie spielten so auf einer Vielzahl von Bühnen und mit vielen nationalen und internationalen Bands. Angetrieben von einer brennenden Liebe zur Musik, ihres Engagements, aber auch immer mit der Hilfe von Freunden und Fremden. Es wurde die neueste Version, eine Split 7 “ Single mit der Band „Alucarda“ aufgenommen. Kurz nach der letzten Tour mit den Schwermetallkriegern „Night Viper“ bereiteten die „Dämonen“ ihr zweites Album vor. Mit viel Glück, gelang es ihnen, ein altes Mischpult zu bekommen und sie verzogen sich wieder zu ihrem Schutz, weit weg von der Stadt. Durch ihre Arbeit bei Tag und Nacht, wird nun das neue Album mit dem Titel „THUNDER OF THE FIELDS“ ins Leben gerufen, das am 7. April von „The Sign Records“ veröffentlicht wird. Das Songwriting, ihre Signatur bleibt sich treu, ist raffinierter, die Songs kräftiger und mit brennender Eindringlichkeit. Sie planen neue Reisen durch Europa und nach Übersee, dann wird es dort tatsächlich  am Horizont Blitz und Donner auf den Feldern geben.

Bandmitglieder

My beautiful picture

My beautiful picture

Fuglsang – Bass
Wittus – Drums
Ferreira Larsen – Vocals
Gjerlufsen und Gjerluff – Guitars

Track-List

  • Menneskeæderen
  • We Are Burning
  • Thunder On The Fields
  • Older Now
  • Hic Svnt Dracones
  • Gallows Omen
  • Untune The Sky

Fazit

DEMON HEAD ist es auch mit ihrem zweiten Album gelungen – sie liefern feinsten und reinsten Heavy-Doom-Rock ab. Ich liebe diese düsteren und übersteuerten Blues-Riffs, die markanten Doppelgitarren und diese Stimme von Ferreira Larsen, die mich tatsächlich fesselt und in meinem Kopf bleibt.

Sie spielen traditionellen und zugleich hemmungslosen Heavy Rock, immer okkult und düster und ein Hauch Swing dabei – genau das macht sie aus, aber immer in ihrem eigenen unverkennbaren Stil. Ich musste das Album wieder mehrmals anhören, weil die Facetten erst dann ganz in mein Bewusstsein drangen.  Wer Lust auf Heavy Rock der besonderen Art hat, muss dieses Album haben

Facebook: facebook.com/Demoncoven/?fref=ts
Homepage: https://demonhead.bandcamp.com/
Label: The Sign Records
Distribution: Cargo Records

 

 

 

IMMORTAL MACHINERY veröffentlichen Lyrik-Video zu „I Did It For You“ Posted in: Band-News

Zum kommenden Album haben IMMORTAL MACHINERY jetzt ein Lyreik-Video für den Song „I DID IT FOR YOU“ veröffentlicht. Dieser Song gehört ja zu meinen absoluten Favoriten dieses Albums und so möchte ich Euch das Video nicht vorenthalten.

Wer die  Review zum Album nochn nicht gelesen hat, kann das gleich mal nachholen.

Review: „An Imperfect Storm“ von IMMORTAL MACHINERY

 

Demnächst: Jordi Kuragari live in Rainer´s Frühschoppen! Posted in: RSD-News

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