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Review: „Walk My Way“ von ROOT4 Posted in: Reviews

Neues Album nach Besetzungswechsel – ROOT4 kündigt Album WALK MY WAY an

Die Band

Seit 2014 machen ROOT4 im gerne verschmelzenden Bereich EBM und Dark-Electro auf sich aufmerksam. Anfänglich stand Mastermind Hauke mit Keyboarderin und Drummer auf der Bühne. Letztere sind mittlerweile aus der Band ausgeschieden, was ROOT4 aber tatsächlich gut bekommen ist. Zumindest beweist dies das neue Album WALK MY WAY.

Das Album

Da hat sich aber einiges im Hause ROOT4 getan. Nach dem Ausscheiden von Keyboaderin und Drummer und (wahrem) Zugewinn von Keyboarder Chris präsentieren die Electroclasher aus Rheinland-Pfalz ein neues Album. Es wird WALK MY WAY heißen und erscheint am 01. September 2017.

Wiedereinmal ist es das Facettenreichtum, dass mich an der Musik von Hauke und Chris fasziniert. Zum einen sind da recht poppige Songs wie FOLLOW ME oder auch DRUGS ARE MY MASTER dabei, stehen dann aber im Kontrast zum bewährten EBM-angelehnten ROOT4-Klang wie STRASSEN, der schon auf der letzten Tour gespielt wurde, URTEIL  und z.B. MISSVERSTÄNDNIS . Erstaunlich aber gelungen, ziehen alle Songs gut mit und haben diesen Sing-Along-Faktor, was bei deutschen und englischen Texten zudem nicht schwer fällt. Thematisch verpassen ROOT4 uns wieder einen Rundumschlag aus Sozial- und Gesellschaftskritik, aber auch den Abgründen des Lebens. Denn auch KOMM IN MEIN VERSTECK ist (wieder) mit auf dem Album, allerdings in einem aktuellen, frischeren Gewand. Den Song gab es nämlich  schon auf dem vorigen Album Vorstellungskraft und ist ein Muss bei den Live-Auftritten.

Mein absoluter Favorit ist ARSCHLICHT. Von der Aufmachung her könnte es eine Parodie sein, denn der Song beginnt mit einem kurzen Piano-Intro, wird dann gewohnt „ROOT4“ und provoziert mit einem echt „interessanten“ Text. Selten hat mir ein rezensierter Song ein dermaßen breites Grinsen in mein Gesicht gezimmert.

Am klanglich recht aufwändig erscheinenden Arrangement gibt es genau so wenig zu mosern, wie der Qualität im Ganzen. WALK MY WAY ist ein bemerkenswertes Lebenszeichen der Band und zeigt eine klare Weiterentwicklung durch Zugewinn des Musikproduzenten und Keyboarder Chris.

Tracklist

1. Stay on target 1:38
2. Come to the other side 3:42
3. Follow me 4:22
4. Strassen 4:20
5. Drugs are my master 4:50
6. Urteil 3:35
7. Missverständnis 3:36
8. Komm in mein Versteck 4:20
9. Arschlicht 2:52
10. Zum Leben erwacht 4:12
11. Follow me (Akustikversion) 3:36

Tourdaten

SEP1
Decoded Feedback, ROOT4 & Guests live in Garage Deluxe, München

SEP2
Decoded Feedback, ROOT4 u.a. in Regensburg, Kulturzentrum Alte Mälzerei

SEP4
Decoded Feedback, ROOT4 & Guests live in Berlin, Frannz Club

SEP6
Decoded Feedback, ROOT4 & Jesus Complex, SubKultur – Hannover

SEP7
Decoded Feedback, ROOT4 & Guest in Frankfurt, Nachtleben

SEP9
Decoded Feedback, ROOT4 & Guests live
Oefenbunker

SEP10
Decoded Feeback & ROOT4 at HeadCrash Hamburg

OKT13
Leæther Strip, Akalotz, ROOT4 at Rockpalast Bochum

OKT14
Leæther Strip, ROOT4, Massiv in Mensch, Club From Hell

NOV10
Schattenwelt Festival 2017

Line-Up

Hauke, Chris, Art

Web

http://root4.de/

https://www.facebook.com/ROOT4.official/

 

 

Review: EP „Follow Me“ von AURORA Posted in: Reviews

Die Symphonic-Metaller AURORA veröffentlichen zweite EP

Die Band

Für mich absolute Premiere, aber ich fürchte, dass ich die 2015 gegründete Band aus Karlsruhe nicht im Ansatz so treffend beschreiben könnte, wie sie es selbst macht:

Aurora, die Schwester des Sonnengottes Sol und der Mondgöttin Luna, lebt sowohl in Dunkelheit als auch im Licht.
Angelehnt an die römische Göttin der Morgenröte spielen Aurora mit der dunklen und bedrückenden Atmosphäre der finsteren Nacht, welche von den ersten Sonnenstrahlen des anbrechenden Tages durchbrochen wird. Liebliche Klänge stehen im Wechselspiel mit modernen Gitarrenriffs und druckvollem Schlagzeug. Geführt von der Sopranstimme leitet ein Orchester ins sichere Licht, wobei der nächste Einbruch der Dunkelheit nie lange auf sich warten lässt.

Diese Beschreibung lässt viel Abwechslung und auch die eine oder andere überraschende Facette erahnen. Aber dazu jetzt mehr.

Das Album

Der EP-Opener WILL O´ THE WISP beginnt lieblich und sanft mit einer Querflöte, bis diese dann recht brachial von fetten Gitarrenriffs abgelöst wird, aber es imponieren auch gleich orchestrale Untermalungen. Laut und direkt etwas angenehm ungestüm rennt der Titel dank seines Tempos förmlich los um dann überraschend ruhig zu werden, damit sich Sängerin Johanna gebührend Gehör verschaffen kann. Die Sopranistin singt sehr deutlich und gut verständlich, was mich dem Text gut folgen lässt. Ihre recht hohe Stimmlage harmoniert perfekt mit dem düsterem instrumentellen Arrangement. Der Refrain des Songs ist dann auch sehr eingängig und geht ins Ohr. Toller Einstieg in die EP.

FLY WITH ME wartet mit einem schönen Einspieler auf um dann auch hier wieder ruhiger zu werden. Diese Wechselbäder der Geschwindigkeiten scheinen ein Anliegen der Band zu sein. Und auch in diesem Song geht Johanna mit der Stimme sehr hoch, ohne aber Gefahr zu laufen, durch überbordendes Vibrato verjammert zu klingen. Großartiger Song.

Ein Piano erklingt zum Auftakt des dritten Liedes PALE FLOWERS , die Sopranistin singt leise und gefühlvoll…. all dies leitet jetzt eine gelungene Ballade ein. Und hier stimmt (wie auch bei den vorigen Songs) einfach alles, nur dass in diesem Song noch viel Emotionen perfekt mit dem Piano untermalt werden.

Ich werde mich da noch einmal eingängig mit der Vita von Sopranistin Johanna Braun beschäftigen müssen. Ich habe hier eine EP einer Symphonic-Metal-Band vorliegen. Und SHADOW OF THE MOON ist dieser Song, den es auf jedem Album, auf jeder EP irgendwie gibt. Der Song, der stilistisch überrascht, heraus sticht, weil er eben irgendwie anders ist. Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich mutmaßen, SHADOW OF THE MOON wurde für den Tanz der Vampire als Ersatz für „Carpe Noctem“ geschrieben. Im Refrain poppig, ja nahezu Musical anmutend, ansonsten AURORA-typisch metallisch im Abgang. Dieses Lied ist eine echte Überraschung und lässt einiges an musikalischer Flexibilität und Vielseitigkeit erahnen. Grandios, echt „geil“ !

Für meinen Geschmack schickt mich AURORA viel zu früh mit dem LULLABY ins Bett. Gesanglich wieder sehr klassisch, die Musik schon kraftvoll, aber nicht zu „gewaltig“ oder gar schnell. Das Lied plätschert angenehm dahin bis nach gut zweieinhalb die Gitarre sich mit einem gelungenen Solo verabschieden darf. Bereits in einem der vorigen Lieder fiel mir auf, dass die Karlsruher Musiker gerne einen kurzen Break für einen Stilwechsel im Song einlegen. Was bei Reden genutzt wird, um das unmittelbar zuvor Gesagte mit Nachdruck „sacken“ zu lassen, gelingt auch AURORA musikalisch sehr gut. Es ist nur ein kurzer Moment, doch „weckt“ dieser kurz auf um für das Folgende noch aufmerksamer zu sein.

Fazit

FOLLOW ME ist die zweite EP der Band nach Gründung im Jahre 2015. Seitdem hat sich in der Besetzung einiges getan und ich kann der Band nur wünschen, jetzt eine finale Konstellation gefunden zu haben. So wie es jetzt ist, ist es perfekt. Die EP ist nicht nur sehr aufwändig arrangiert, sondern auch für meine Ohren sehr gut abgemischt. Alles klingt gut ausbalanciert, nichts drängt in den Vordergrund, nichts muss zurückstecken.

AURORA´s EP FOLLOW ME ist für Fans des Symphonic Metal ein absolutes Muss !

Tracklist

1. Will o‘ the Wisp 5:28
2. Fly with me 3:52
3. Pale Flowers 4:31
4. Shadow of the Moon 4:49
5. Lullaby 4:37

Line-Up

Johanna Braun
Philipp Irslinger
Markus Neuwirth
Tobias Steinhilper

Web
www.auroraband.de
facebook.com/aurorabandger
auroragermany.bandcamp.com

Das Beste zum Schluss, Ihr sollt ja nicht vom lesen abgelenkt werden .-)

 

Review: Album „Bussard“ von BUSSARD Posted in: Reviews

Die Deutschrock-Band BUSSARD hat ihr Debüt-Album veröffentlicht

Die Band

Im Winter 2015 fanden sich die Vier Musiker zusammen, schufen dann eigene Kompositionen und beweisen damit, dass gute Musik nicht auf fremde Stilelemente zurückgreifen muss. Auch personell ist die Band durchaus interessant besetzt. Zum einen mit der Schlagzeugerin BeaLin die extra Schlagzeugunterricht nahm, zum anderen verfügt BUSSARD mit Petar Bojetz über einen Wrestler der GWF, der all zu kritische Rezensenten locker zu Boden ringen könnte.

Stilistisch liegen die Wurzeln laut Band im Hardrock der 80er und 90er Jahre, aber auch Bands wie Extrabreit, Die Toten Hosen oder Led Zeppelin inspirieren die vier Musiker.

Das Album

Warum die Band ihr Intro REVOLUTION genannt hat, erschließt sich mir nach knapp einer Minute. Beginnt es doch mit dem Ruf des Bussard, vermutlich hoch oben im Himmel nach Beute suchend dahin schwebend bis dann keine Minute später die klangliche Härte der Berlin-Brandenburger Band zuschlägt: der plötzliche Wechsel der Musik, vom leichten Dahinschweben zum kraftvollen Rock ist die eigentliche Revolution. Auf jeden Fall wird deutlich, dass wir es hier mit einer von Gitarren dominierten Band zu tun bekommen.

VORHANG auf ist ein kraftvoller und angenehm schneller Opener, mit dem sich die Band dem Publikum vorstellt. Wirklich lustig finde ich die Strophe

„Für die Tratscher und die Medien sage ich hier mal gleich vorweg, erzählt doch was Ihr wollt, es interessiert uns einen Dreck!“.

Zum einen hoffe ich, dass es nicht so ist, andererseits sorgen die vier Musiker damit, dass der Hörer gleich noch genauer hinhört. Mit einem kleinen provokanten Psychotrick den Hörer fesseln… das kannte ich bisher so noch nicht, das mag ich. „… dass hier ´ne Band ist, die nach oben will….“ lautet eine weitere Passage. Nach den ersten fünf Minuten des Albums habe ich schwer den Eindruck, dass dies der Band gut gelingen könnte.

Das Album BUSSARD ist eine schöne Mischung energiegeladener Songs mit reichlich Tempo (KLEINER JUNGE, LIED DES BUSSARD,) und gefühlvollen Stücken wie HERZEN IM SAND, LEERE RÄUME und DAS MEER, die stellenweise echt ordentlich unter die Haut gehen. Dann ist da noch dieser Song (IN DAS LICHT), der mit interessanten Tempi-Wechseln und zum Teil brachialen emotionalen Brüchen aufwartet und zugleich sehr gelungen eine recht sensible Thematik des Lebensmüden aufgreift. Sänger Chris verfügt über eine beachtliche Rockröhre, der er aber auch einiges an Emotionen mit auf dem Weg geben kann. Wehmut, Sehnsucht, Reue und auch eine wenig Selbsthass nicht auf das gehört zu haben, was einem gesagt wurde… all das lässt sich nicht nur hören, sondern tatsächlich auch echt fühlen. Mitfühl-Musik gewissermaßen.

KOPF ODER ZAHL kann man durchaus dem progressiven Rock zuschreiben, möchte man sich den musikalischen Schubladen hingeben, räumt die Band den Gitarren doch reichlich Zeit ein, um sich angemessen zu beweisen.

Fazit

Sie haben nicht zuviel versprochen, die vier Musiker aus Berlin-Brandenburg. Es ist ihnen wirklich gut gelungen, soliden und klanglich wirklich tollen deutschsprachigen Rock authentisch aufleben zu lassen. Texte und Melodik sind durchweg sehr eingängig und laden förmlich automatisch zum mitsingen ein. An manchen Stellen wird mutig provoziert, was ich für eine so junge Band durchaus bemerkenswert finde. Nichts wäre schlimmer, als mit unbequemen Texten auf dem Erstling anzuecken. Aber die BUSSARDE haben das wirklich sehr gut gelöst. Sehe ich von diesen kleinen textlichen Sticheleien ab, kommt die Debüt-Scheibe ohne jegliche Effekthascherei aus. Alles ist handgemacht und ehrlich gerade raus.

Das Album ist rundum gut gelungen und verdient nicht nur Beachtung, sondern sollte unbedingt gehört werden. Für Rocker mit Appetit auf von Gitarren dominierten Deutschrock mit einem Hauch der vergangenen Jahrzehnte ohne Staub ist BUSSARD definitiv ein echter Leckerbissen.

Am 09. August 2017 wird die Band live bei mir zu Gast im Sendekerker sein. Also: save the date !

Tracklist

01 – Revoultion (Intro)
02 – Vorhang auf
03 – Wir sind nicht allein
04 – Herzen im Sand
05 – Kleiner Junge
06 – Lied des Bussards
07 – Leere Räume
08 – In das Licht
09 – Feuer des Lebens
10 – Kopf oder Zahl
11 – Das Meer

Line-Up

Bea Katharina Lien
Chris „Ankoay“ Hehl
Petar Bojetz
Bo Man

Web
https://www.facebook.com/Bussard-375567739302878/

Bilder: Facebook-Bandpage

 

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