Beiträge

Gisas Musikladen
Night Flight mit Dirk
Maximum Rock mit Frank
Shadow
Slider
Review: „Satanibator“ von SAPATA Posted in: Allgemein

Female Fronted Doom Rock aus Finnland – Sapata

2014 gründete sich die Band in Tampere / Finnland und verschrieben sich fortan dem Mystic Doom Rock. Das Ganze mit einer echt charmanten Front-Lady, die sich ihrer stimmlichen Gewalt und Präsenz durchaus bewusst ist. Die Instrumentalisten stehen der Dame jedoch in nichts nach und so servieren SAPATA einen kraftvollen Song nach dem anderen. Thematisch immer im Spagat zwischen Leben und Tod, bleibt die Musik jedoch angenehm abwechslungsreich. Einziger Ausreißer auf der Scheibe ist ARARAT, der stellenweise etwas poppig daher kommt und ein gescheiterter Versuch für die Teilnahme am Eurovison Song Contest gewesen sein könnte. Nein SAPATA, die ESC-Fans sind für Eure Musik zu weich, das vertragen die nicht :-)

Insgesamt liefern die Finnen einen beeindruckenden 8-Track-Longplayer als Erstling ab. Das am 02. Juni 2017 erscheinende Album lässt definitiv aufhorchen.

Tracklist

01 – Gobi
02 – Styx
03 – I The Messenger
04 – MDD
05 – Ararat
06 – Sex Magic
07 – Death Depression Life
08 – Full Power

Line-Up

Saara Šamane – vocals
TT Suosalo – bass
Felix Voltti – guitar
Anttu Puutio – drums

Web

https://www.facebook.com/SAPATABAND/

Bild:  Inverse Records

 

Bernhard Wöstheinrich und Tim Motzer performen LIVE im RSD-Studio Berlin Posted in: RSD-News

Wöstheinrich und Motzer im Interview mit Live-Performance – 27.05.17 20:00 Uhr

Tim Motzer, vielseitiger Gitarrist aus Philadelphia, USA, und der in Berlin lebende Synthesist Bernhard Wöstheinrich haben kürzlich zwei Alben auf den amerikanischen 1k Label veröffentlicht; Metamorphosis (2016) und Hypnosis (2017).
Das Duo spürt dem Einflüssen der Klangwelten klassischer deutscher Avantgarde und Elektronik-Musik nach.
Interview und Live-Stream am 27.05.2017 von 20:00 bis 22:00 auf www.RSD-Radio.com
Player-Link: http://RSD-Radio.de/Radioplayer/Player.html
www.1krecordings.com
www.centrozoon.de
www.iapetus-media.com
www.redundantrocker.com
www.studioflokati.de

 

Konzertbesuch Mono-Inc. 19.05.2017 Posted in: Reviews

Auch einige Tagen nach dem Konzertbesuch in Köln klingt die Begeisterung immer noch in mir nach.

Ich besuchte das Konzert: Mono Inc live in Köln Support Palast im Bürgerhaus Stollwerck Köln am 19.5 2017.

Der Support-Act: PALAST

Das Konzert begann pünktlich um 21 Uhr mit der Vorband Palast, die aus Berlin stammt. Mit ihrer Musik, die an Depeche Mode und die Pet Shop Boys erinnerte, versetzte sie das Publikum in die 80er Jahre zurück. Die drei Jungs, Sascha Pace – Vocals, Synth & Guitar, Tommy Apus – Drums, Vocals & Synth und Marc Engel – Synth & Percussion, präsentierten Songs aus ihrem Debütalbum, welches am 10. April 2017 erschienen ist. Eine Rezension hierzu findet ihr auf unserer Homepage www.RSD-Radio.com . Die Präsentation der Musik und die Rhythmen, besonders durch den Drummer, Tommy und Marc Engel, der Synthesizer und Percussion spielte, wurde das Publikum und auch ich, mitgerissen. Aber auch der Sänger, Sascha, verstand sein Handwerk, die Zuschauer, zu begeistern. Der Szene entsprechend waren die Fans, überwiegend in schwarz gekleidet, (ich war eine Ausnahme), :)  wurden auf das bevorstehende Event richtig vorgeglüht.

Mono Inc. on Stage

In wenigen Minuten wurde das Bühnenbild in ein Schiff verwandelt und Hauptact, Mono Inc., Line Up: Martin Engler, Sänger, Katha Mia: Drums, Carl Fornia: Guitars und Manuel Antoni: Bass, begann direkt mit einem Pauken- und Kanonenschlag. Das Konzert startete mit dem gleichnamigen Album Titel Together Till The End.- Auch zu dieser CD findet Ihr eine Beurteilung, auf unserer  Homepage. In lockerer Reihenfolge folgten The Banks Of Eden,  Arabia, This Is The Day, Never Ending Love Song,  Across The Waves, Boatman, leider ohne Ronan Harris – VNV Nation, aber absolut begeistert, wurde der Song rhythmisch vom Publikum begleitet.

Gast-Star mit Gänsehaut-Feeling: MajorVoice

Mit  “Forgiven”, endete der erste Part von Mono Inc. und für mich begann das Highlight überhaupt: Special-Guest: MajorVoice, betrat die Bühne. Seine Vita klingt wie der amerikanische Traum, vom Koch, zum Opernsänger. Die gesamte Halle wurde von Ronald Zeidlers Erscheinung, im Major-Kostüm, und seiner fantastischen Stimme, erfüllt. Man fühlte sich eingehüllt in seine warme, tiefe Bassstimme. Mit dem Songs Potters Field, eine Cover-Version von Mono Inc. und Wonderful Life (das Original stammt vom Sänger, Black, alias Colin Vearncombe), zog er das Publikum in seinen Bann. Auf erstauntes Schweigen und Gänsehautfeeling folgte tosender Applaus. Die EP, “Wonderful Life”, ist eine absolute Kaufempfehlung von mir. Eine Review hierzu, findet ihr auf unserer Homepage. Wenn ich den Song, “Wonderful Life” von MajorVoice gesungen höre, habe ich das Gefühl: Egal wieviel Schatten es im Leben gibt, es gibt immer wieder Licht, welches einem zeigt, wie wundervoll das Leben ist.

Die Performance des Songs zeigte die Freundschaft zwischen Ronald und dem Sänger, Martin Engler, von Mono Inc. Ich muss unbedingt noch, “Danke”, sagen an MajorVoice, dass er noch vor dem Konzert zu mir kam und ich mit ihm ein paar Worte wechseln durfte. Hier verriet er mir, dass im Herbst eine weitere CD von ihm erscheinen wird und im ersten Viertel des nächsten Jahres eine kleine eigene Tournee in fünf Städte, geplant ist. Auf beides freue ich mich schon riesig und ich weiß jetzt schon, welcher Zuschauer dabei ist. :)

Weiter ging es mit den Monos

Mit, Symphony Of Pain, war dann wieder Mono Inc., am Start und das Publikum ging auf perfekte Weise mit. Die Songs der Hamburger Band waren eine wunderbare Mischung aus dem aktuellen Album: Together Till The End, welches in keiner, gut sortierten Musiksammlung, fehlen sollte; und älteren Songs, wie z. B. Gothik Queen. Martin Engler wechselte während der einzelnen Liedern, immer mal wieder den Marine Look und schwenke  einmal eine überdimensionale Fahne über das Publikum. Mir hat seine Nähe zu den Fan´s sehr gut gefallen er war der Kapitän, was ja auch zum Bühnenoutfit passte, die Band war seine Crew und das Publikum die Matrosen.

Der Frontman wirkte öfters wie ein Dirigent, der mit Handzeichen die Zuschauer zum Schweigen bringen konnte oder nur die rechte oder linke Seite des Saals wieder zum Brodeln brachte oder eben, das Ganze. Die Musik ging also häufig wechselseitig durch den Raum und ich fühlte mich an wildes tobendes Meer, aber auch an das melancholische Plätschern, der Wellen, mit den unterschiedlichen Songs, erinnert. Es herrschte eine sehr gute Stimmung, die durch eine tolle Bühnenshow unterstützt wurde: Pyroeffekte und Feuerfontänen im Takte der Musik und den Fans in den vorderen Reihen, dürfte nicht nur durch die Musik, heiß geworden sein.

Das neue Wort für, “Zugabe”, lautet übrigens: “Ooh, Ooooh Ooooh, Children Of The Dark ”, dieser Refrain wurde noch minutenlang, von allen, gesungen, nachdem Mono Inc die Bühne bereits verlassen hatte und sogar der Ton wurde gehalten. :) Es  war ein wahnsinniges Gefühl. Selbstverständlich ließ die Band es sich nicht nehmen, mehrere Zugaben zu geben und die Reise der Musik endete mit einer tiefen Verbeugung, vor dem Publikum.

Für mich war dieser Abend ein wunderbares Highlight, von dem ich noch lange zehren werde.

Geschrieben von Ela

 

  • Review: „Real Me“ von HUMANGOD - Progressiver Metal aus Helsinki - HUMANGOD präsentieren neue Single Und immer wieder die Finnen...... diesmal sind es die Musiker aus Helsinki, die mit einer neuen Single aufwarten. Fetter progressiver Metal der kein Bildchen an der Wand gerade hängen lässt. Doch ...
  • Review: „Storm Arise“ von NICUMO - Melodic Metal aus Finnland - NICUMO liefern neues Album Zwei EP´s und ein Album haben die Finnen seit ihrer Gründung 2007 schon veröffentlicht und trefflich auf sich aufmerksam gemacht. NICUMO bedienen den Bereich Melodic Gothic Metal und erinnern ein wenig ...
  • Review: „Nothing To Do With Hell“ von ROCTUM - KickAss-Rock in allerfeinster Manier - Roctum ´s neue Single Die 2002 in Finnland gegründete Band wählte ihren Namen aus den Begriffen Rock und Rektum. Und treffender hätten sie sich nun wahrlich nicht benennen können. Ihre neue Single NOTHING TO DO ...
  • Review „Kill The Monster“ von PETE LYNCH - Nina Hagen mag ihn...und wir auch - Pete Lynch Der 1980 in Silverspring / USA geborene Singer & Songwriter PETE LYNCH war bereit mit Nina Hagen auf Europa-Tournee. Sie war es auch, die ihn dazu ermutigte, sich auf Solo-Füße zu ...
  • Review: „Black Sun“ von SHARZALL - Aufregender Gothic Metal aus der Slowakei - Sharzall bedienen eine Nische Im Frühjahr 2015 gründeten Rony Rage und NYGA die Band SHARZALL. Jetzt, zwei Jahre später präsentieren sie das Debüt-Album DARK SUN. Ihre Musik zeichnet sich durch, mit Gothic durchtränkten ...
  • Review: EP „Zwischen den Zeilen“ von BANDGESCHWiSTER - Man nehme Rock, mische etwas Pop und eine tolle Stimme hinzu = BANDGESCHWiSTER Bereits im Oktober 2016 veröffentlichten Sabine und Nils, das Rock-Pop-Duo aus Einbeck ihre EP ZWISCHEN DEN ZEILEN. Die Band selber gründete sich schon 2009 und nach reichlich ...
  • Review: Single „Can You Remember“ von FAMP - „Can You Remember“ ist die neue Single, von den vier sympathischen Wienern, die als das FAMP die Indie-Pop-Szene unsicher machen. „Can You Remember“ handelt von Erinnerungen, welche uns glücklich gemacht haben, oder in denen wir auch Schmerzen gefühlt haben.  Die ...
  • Review: „Hammer and Anvil“ von TRANSPONDER - Extreme Neugier machte sich in mir breit, als ich per Post das Doppel-Album von TRANSPONDER mit dem Titel „Hammer and Anvil“ in den Händen gehalten habe. Hammer und Amboss, was mag sich dahinter verbergen? Mir wird sehr schnell klar, dass ...
  • Review: The Simulation Hypothesis von ALPHAMAY - ALPHAMAY veröffentlichen neues Album  - The Simulation Hypothesis Im eigenen Profil auf der Band-Homepage stapeln die Osnabrücker Musiker Cris und Henning schon ziemlich hoch. Und doch ist ALPHAMAY eine der interessantesten deutschen Electropop-Bands. Dem vermag ich nach Hören der Promo ...
  • Review: Single „Till The Rivers Run Dry“ von Pete Lynch -   Als ich den Song „Till The Rivers Run Dry“ von Pete Lynch zum ersten Mal hörte, tippelte ich meinem Kollegen spontan – Wow, jetzt bin ich aber geflashed. Ich kannte Pete nicht und ich wusste auch nicht, was mich ...