Konzertbesuch Mono-Inc. 19.05.2017

Auch einige Tagen nach dem Konzertbesuch in Köln klingt die Begeisterung immer noch in mir nach.

Ich besuchte das Konzert: Mono Inc live in Köln Support Palast im Bürgerhaus Stollwerck Köln am 19.5 2017.

Der Support-Act: PALAST

Das Konzert begann pünktlich um 21 Uhr mit der Vorband Palast, die aus Berlin stammt. Mit ihrer Musik, die an Depeche Mode und die Pet Shop Boys erinnerte, versetzte sie das Publikum in die 80er Jahre zurück. Die drei Jungs, Sascha Pace – Vocals, Synth & Guitar, Tommy Apus – Drums, Vocals & Synth und Marc Engel – Synth & Percussion, präsentierten Songs aus ihrem Debütalbum, welches am 10. April 2017 erschienen ist. Eine Rezension hierzu findet ihr auf unserer Homepage www.RSD-Radio.com . Die Präsentation der Musik und die Rhythmen, besonders durch den Drummer, Tommy und Marc Engel, der Synthesizer und Percussion spielte, wurde das Publikum und auch ich, mitgerissen. Aber auch der Sänger, Sascha, verstand sein Handwerk, die Zuschauer, zu begeistern. Der Szene entsprechend waren die Fans, überwiegend in schwarz gekleidet, (ich war eine Ausnahme), :)  wurden auf das bevorstehende Event richtig vorgeglüht.

Mono Inc. on Stage

In wenigen Minuten wurde das Bühnenbild in ein Schiff verwandelt und Hauptact, Mono Inc., Line Up: Martin Engler, Sänger, Katha Mia: Drums, Carl Fornia: Guitars und Manuel Antoni: Bass, begann direkt mit einem Pauken- und Kanonenschlag. Das Konzert startete mit dem gleichnamigen Album Titel Together Till The End.- Auch zu dieser CD findet Ihr eine Beurteilung, auf unserer  Homepage. In lockerer Reihenfolge folgten The Banks Of Eden,  Arabia, This Is The Day, Never Ending Love Song,  Across The Waves, Boatman, leider ohne Ronan Harris – VNV Nation, aber absolut begeistert, wurde der Song rhythmisch vom Publikum begleitet.

Gast-Star mit Gänsehaut-Feeling: MajorVoice

Mit  “Forgiven”, endete der erste Part von Mono Inc. und für mich begann das Highlight überhaupt: Special-Guest: MajorVoice, betrat die Bühne. Seine Vita klingt wie der amerikanische Traum, vom Koch, zum Opernsänger. Die gesamte Halle wurde von Ronald Zeidlers Erscheinung, im Major-Kostüm, und seiner fantastischen Stimme, erfüllt. Man fühlte sich eingehüllt in seine warme, tiefe Bassstimme. Mit dem Songs Potters Field, eine Cover-Version von Mono Inc. und Wonderful Life (das Original stammt vom Sänger, Black, alias Colin Vearncombe), zog er das Publikum in seinen Bann. Auf erstauntes Schweigen und Gänsehautfeeling folgte tosender Applaus. Die EP, “Wonderful Life”, ist eine absolute Kaufempfehlung von mir. Eine Review hierzu, findet ihr auf unserer Homepage. Wenn ich den Song, “Wonderful Life” von MajorVoice gesungen höre, habe ich das Gefühl: Egal wieviel Schatten es im Leben gibt, es gibt immer wieder Licht, welches einem zeigt, wie wundervoll das Leben ist.

Die Performance des Songs zeigte die Freundschaft zwischen Ronald und dem Sänger, Martin Engler, von Mono Inc. Ich muss unbedingt noch, “Danke”, sagen an MajorVoice, dass er noch vor dem Konzert zu mir kam und ich mit ihm ein paar Worte wechseln durfte. Hier verriet er mir, dass im Herbst eine weitere CD von ihm erscheinen wird und im ersten Viertel des nächsten Jahres eine kleine eigene Tournee in fünf Städte, geplant ist. Auf beides freue ich mich schon riesig und ich weiß jetzt schon, welcher Zuschauer dabei ist. :)

Weiter ging es mit den Monos

Mit, Symphony Of Pain, war dann wieder Mono Inc., am Start und das Publikum ging auf perfekte Weise mit. Die Songs der Hamburger Band waren eine wunderbare Mischung aus dem aktuellen Album: Together Till The End, welches in keiner, gut sortierten Musiksammlung, fehlen sollte; und älteren Songs, wie z. B. Gothik Queen. Martin Engler wechselte während der einzelnen Liedern, immer mal wieder den Marine Look und schwenke  einmal eine überdimensionale Fahne über das Publikum. Mir hat seine Nähe zu den Fan´s sehr gut gefallen er war der Kapitän, was ja auch zum Bühnenoutfit passte, die Band war seine Crew und das Publikum die Matrosen.

Der Frontman wirkte öfters wie ein Dirigent, der mit Handzeichen die Zuschauer zum Schweigen bringen konnte oder nur die rechte oder linke Seite des Saals wieder zum Brodeln brachte oder eben, das Ganze. Die Musik ging also häufig wechselseitig durch den Raum und ich fühlte mich an wildes tobendes Meer, aber auch an das melancholische Plätschern, der Wellen, mit den unterschiedlichen Songs, erinnert. Es herrschte eine sehr gute Stimmung, die durch eine tolle Bühnenshow unterstützt wurde: Pyroeffekte und Feuerfontänen im Takte der Musik und den Fans in den vorderen Reihen, dürfte nicht nur durch die Musik, heiß geworden sein.

Das neue Wort für, “Zugabe”, lautet übrigens: “Ooh, Ooooh Ooooh, Children Of The Dark ”, dieser Refrain wurde noch minutenlang, von allen, gesungen, nachdem Mono Inc die Bühne bereits verlassen hatte und sogar der Ton wurde gehalten. :) Es  war ein wahnsinniges Gefühl. Selbstverständlich ließ die Band es sich nicht nehmen, mehrere Zugaben zu geben und die Reise der Musik endete mit einer tiefen Verbeugung, vor dem Publikum.

Für mich war dieser Abend ein wunderbares Highlight, von dem ich noch lange zehren werde.

Geschrieben von Ela

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